Die Partnerschaft mit unseren Projekten in Neerpair wird an mehreren deutschen Schulen aktiv mit Leben gefüllt. Ein gemeinsamer Newsletter des Arivu-Teams zeigt, wie unterschiedlich sich Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte im ersten Halbjahr 2026 mit Indien beschäftigt haben.
Albert-Schweitzer-Schule in Nienburg
An der Albert-Schweitzer-Schule informierte die Indien-AG beim Tag der offenen Tür über die Projekte in Neerpair und die Arbeit von Nandhini, Ambrose, Father Charles und ihrem Team. Besucherinnen und Besucher konnten sich mit Mehndi-Mustern schmücken lassen und selbst hergestellte Kerzen kaufen. Die dabei gesammelten Spenden kommen den Projekten in Indien zugute.
Auch beim sommerlichen Teatime-Konzert war die Indien-AG aktiv. Neben Kaffee und Kuchen verkauften die Jugendlichen bei hohen Temperaturen Eis, Wassermelone und kalte Getränke.
Eine weitere wichtige Aktion war der Soziale Tag im Mai. Statt des regulären Unterrichts engagierten sich die Schülerinnen und Schüler in sozialen Einrichtungen oder arbeiteten, um ihren Verdienst zu spenden.

Gymnasium Oesede
Am Gymnasium Oesede trifft sich die Indien-AG jeden Dienstag nach dem Unterricht. Derzeit engagieren sich dort sieben Schülerinnen der 6. Klassen.
Die Gruppe beschäftigt sich auf kreative und spielerische Weise mit Indien. Im Mai kochten die Schülerinnen gemeinsam Lassi, Kartoffelbratlinge, Linsencurry mit Reis und weitere indische Speisen. Bei einem anderen Treffen gestalteten sie farbige Mandalas und Motive aus Sand.
Solche regelmäßigen Aktivitäten sorgen dafür, dass die Verbindung zur Partnerschule nicht nur bei einzelnen Spendenaktionen sichtbar wird. Die Kinder lernen schon früh etwas über Indien und tragen das Thema anschließend in ihre Klassen und Familien weiter.

Gymnasium Mariano-Josephinum in Hildesheim
Am Gymnasium Mariano-Josephinum besuchten im Mai die beiden indischen Jesuiten Father Vasanth und Father Frankly die Schule. Sie berichteten über ihre Arbeit in indischen Bergdörfern, in denen sie Kindern den Schulbesuch ermöglichen. Fotos und Videos gaben den Jugendlichen einen konkreten Einblick in das Leben und Lernen der Kinder vor Ort.

Im Wahlpflichtkurs „Indien“ beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler ein ganzes Schuljahr mit der Geografie, den Religionen und dem Alltag des Landes. Sie kochten indische Gerichte, probierten Yoga aus, schrieben Beiträge für den gemeinsamen Newsletter und besuchten einen Hindu-Tempel in Hannover.
Eine weitere Gruppe bereitete einen Flohmarkt vor. Die Jugendlichen gestalteten Namensschilder im indischen Stil, bemalten Gläser und Holztafeln und planten indische Gerichte für den Verkauf. Mit den Einnahmen möchten sie die Projekte in Indien unterstützen.

Mehr als finanzielle Unterstützung
Die Aktivitäten der drei Schulen zeigen, was eine lebendige Partnerschaft ausmacht. Die Schülerinnen und Schüler sammeln nicht nur Geld. Sie beschäftigen sich mit dem Alltag in Indien, lernen die Hintergründe der Projekte kennen und entwickeln eigene Ideen, um sich einzubringen.
Begleitet wird dieses Engagement von den Freiwilligen des Arivu-Teams. Gemeinsam halten sie den Austausch zwischen den Partnerschulen und den Verantwortlichen in Neerpair aufrecht. So entsteht eine Verbindung, die über viele Jahre und über mehrere Schülergenerationen hinweg weitergegeben wird.
